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Kommende Konzerte | Vergangene Konzerte


vCalendar (Outlook) Kalender eintragen Freitag, 25. September 2015 20:00 h

Shoot the Moon

 Lindenhof, Kasernenstraße 20, Braunschweig

Almut Schlichting - Saxofon, Komposition
Winnie Brückner - Gesang
Tobias Dettbarn - Bassklarinette
Sven Hinse - Kontrabass
Philipp Bernhardt - Schlagzeug

Musik für fantasievolle Seelen und unruhige Geister - so etwa lauten die Kritiken, mit denen die junge Band um Almut Schlichting belegt wird. Die Kompositionen für das Ensemble, das inzwischen bereits drei CDs veröffentlicht hat, schreibt die Bandleaderin selbst, wobei sie Elemente aus ganz unterschiedlichen zeitgenössischen Musikstilen spielerisch miteinander verbindet: Anklänge an amerikanischen Folk und europäische Volksmusiken, Swing und klassische Moderne, Pop und Rock verknüpft sie zu einem frischen, frechen Jazz mit Songcharakter, der gekonnt auf die Vokalistin Winnie Brückner zugeschnitten ist. Ansonsten kommt die Band mit zwei Bläsern, Bass und Schlagzeug aus, also ohne Akkordinstrument, wodurch sich den Solisten einige Freiheiten bieten.

Mit dieser Band können wir zum dritten Mal in diesem Jahr einen aus Braunschweig stammenden Musiker vorstellen: Seit einem Jahr gehört der Schlagzeuger Philipp Bernhardt dazu, den wir natürlich besonders herzlich begrüßen.


Das Berliner Quintett Shoot the Moon entwickelt aus den farbenfrohen Songs der Bandleaderin Almut Schlichting ein dichtes Netz an Erzählebenen, in das sich der Zuhörer mit seiner eigenen Fantasie fallen lassen kann.

Lebendig werden die Songs durch die traumwandlerisch eingespielte Band; durch den virtuosen Charme der Gesangsparts, die warmen Sounds der Bassklarinette und des Altsaxofons, die durchlässig groovende Rhythmusgruppe und die fantasievollen Improvisationspassagen.

Shoot the Moon waren 2005 Preisträger des Studiowettbewerbs des Berliner Senats und haben inzwischen drei von der Presse hochgelobte CDs veröffentlicht. Seitdem haben sie sich in zahlreichen Club- und Festivalkonzerten in die Herzen des Publikums gespielt.

Pressestimmen

„Eingängige Melodien, vertrackte Grooves und witzige Texte“
Kulturradio vom rbb / Ulf Drechsel

„Frischer, frecher Jazz mit Songcharakter“
BR-KLASSIK / Beate Sampson

„Großartige Szenen in dichten Interaktionen... Unbedingt hören!“
Jazzzeitung / Hans-Dieter Grünefeld

„Eine subtil groovende harmonische Achterbahnfahrt,die mit rasanten
Loopings den Puls beschleunigt“
Nürnberger Nachrichten / Peter Gruner

„Musik für fantasievolle Seelen und unruhige Geister“
melodiva / Tina Karolina Stauner

„Luftig und sommerlich“
Jazz Thing / Rolf Thomas

Karten:
- Musikalienhandlung Bartels, Braunschweig, Schlosspassage 1, Tel.: 0531 / 125712
- Touristinfo Braunschweig, Kleine Burg 14, Tel.: 0531 / 470-2040
- Konzertkasse Braunschweig, Schloss-Arkaden & Schild 1a, Tel.: 0531 / 16606
- Online über eventim
- Abendkasse
- und weitere ...

» Weitere Informationen

Eintritt: Abendkasse 19 € / 17 € (ermäßigt) / 10 € (SchülerInnen)

Mit freundlicher Unterstützung:
» Kulturinstitut der Stadt Braunschweig


vCalendar (Outlook) Kalender eintragen Sonntag, 25. Oktober 2015 20:00 h

Enrico Rava New Quartet

 LOT Theater, Kaffeetwete 4a, 38100 Braunschweig

Enrico Rava - Trompete
Francesco Diodati - Gitarre
Gabriele Evangelista - Kontrabaß
Enrico Morello - Schlagzeug

Sein einzigartiger Ton, seine Eleganz, sein lyrisches Spiel sind die Attribute, die für Enrico Rava typisch sind. Sie verschafften dem italienischen Jazz internationale Anerkennung - lange bevor andere italienische Jazzer diesen Ruf untermauerten.

Nach ersten Auftritten als Posaunist in traditionellen Jazzcombos wechselte er unter dem Einfluss von Miles Davis und Chet Baker zur Trompete, und bereits 1960 leitete er ein eigenes Quartett. 1964 gehörte er zum Quintett von Gato Barbieri.

Neben Steve Lacy spielte er mit südafrikanischen Musikern wie Louis Moholo und Joahn Dyani, bevor er 1967 nach New York ging, wo er mit Roswell Rudd, Marion Brown, Rashied Ali, Cecil Taylor, and Charlie Haden Musik machte. Zu einem kurzen Besuch nach Europa zurückgekehrt nahm er Platten mit Lee Konitz und Manfred Schoof auf.

Von 1969 bis 1972 arbeitete er in New York, wo er mit Carla Bley und ihrem Jazz Composers' Orchestra zusammentraf und mit der Truppe von Roswell Rudd spielte. Große Beachtung fanden auch seine Einspielungen mit Dollar Brand, Archie Shepp und Dino Saluzzi. In seinen eigenen Bands spielten u. a. John Abercrombie, Jeanne Lee, Roswell Rudd, Jean-François Jenny-Clark und Aldo Romano, aber auch argentinische Musiker, als er zeitweilig in Buenos Aires lebte. Während dieser Jahre komponierte er auch Filmmusiken, z.B. für Bernardo Bertolucci, und leitete seine eigenen Quartette und Quintette ohne Piano.

In den 1980er Jahren spielte er mit Gil Evans und Cecil Taylor, hatte aber auch immer eigene Gruppen, die zunächst noch im Jazzrock-Idiom spielten. Mehr und mehr galt sein Interesse jedoch der Komposition und der italienischen Tradition. In seinen Plattenprojekten Rava, L'Opera Va und Carmen beschäftigte er sich intensiv mit der Umsetzung von Opernarien in den Jazz. Mit dem Trompeter Paolo Fresu nahm Rava mehrere Platten auf, auf denen er sich mit den Trompetern in der Geschichte des Jazz beschäftigte (z.B. Bix, Shades of Chet, Play Miles Davis). Der Pianist Stefano Bollani ist zuerst in seinen Gruppen bekannt geworden. Seit 1997 ist der Posaunist Gianluca Petrella Mitglied seines Quintetts. Mit Gianluca Petrella, Eberhard Weber und Reto Weber war er auch im Trio bzw. Quartett The Europeans unterwegs.
ECM hat einige seiner wichtigsten Aufnahmen aus den 70er Jahren wiederaufgelegt, darunter The Pilgrim and the Stars, The Plot, und Enrico Rava Quartet, während Soul Note und Label Bleu CDs seiner innovativen Electric Five mit zwei elektrischen Gitarren veröffentlichte (tatsächlich war es ein Sextett, denn Rava hat die Angewohnheit, sich selbst nicht mitzuzählen.) Mit dem Keyboardmeister Franco D'Andrea und dem Trompeter Paolo Fresu nahm Rava  Bix and Pop und Shades of Chet, Tribute an Bix Beiderbecke und Armstrong sowie an Chet Baker auf. Erwähnunswert sind auch Rava l'Opera Va und Carmen, hinreißende Interpretationen von Opernarien.
2001 gründete er ein neues Quintett mit jungen Talenten wie Gianluca Petrella,Stefano Bollani, Rosario Bonaccorso und Roberto Gatto und tourte mit alten Freunden wie Roswell Rudd und Gato Barbieri, mit denen er 2004 Easy Living aufnahm. Drei Jahre später, nachdem Bollani, der sich inzwischen als Solist einen Namen gemacht hatte, durch Andrea Pozza ersetzt worden war, kam The Words and the Days heraus. 2007 veröffentlichten Rava und der Pianist Stefano Bollani das Album The Third Man und 2009 folgte New York Days, eine Sammlung stimmungsvoller Stücke mit Anklängen an den Film noir unter der Mitwirkung von Bollani (Piano), Mark Turner (Tenorsaxofon), Larry Grenadier (Bass) und Paul Motian (Schlagzeug). Für Tribe, das im Herbst 2011 erschien, überraschte Rava mit einem durch und durch italienischen Sextett: Gianluca Petrella (Posaune), Giovanni Guidi (Piano), Gabriele Evangelista (Bass) und Fabrizio Sferra (Schlagzeug), bei dem auch der Gitarrist Giacomo Ancillotto als Gast dabei war. 2012 erschienen das Album On the Dance Floor.
Erstaunlicherweise wurde sich Rava der Musik von Michael Jackson erst nach dessen Tod bewusst, und sie wurde zur Obsession. Das Album, sein Tribut an das, was er als Beitrag des verstorbenen Sängers zur Musik des 20. Jahrhunderts betrachtet, wurde mit dem Parco della Musica Jazz Lab in Rom aufgenommen und besteht nur aus Musik von Jackson.
Für 2015 ist eine neue CD mit Rava und seinem neuen Quartett mit Francesco Ponticelli, Gabriele Evangelista and Enrico Morello geplant.
2011 erschien Enrico Ravas Autobiografie, in der er auch seine vielen Begegnungen mit internationalen Größen des Jazz wie Gato Barbieri, Carla Bley, Don Cherry, Steve Lacy, Cecil Taylor und vielen anderen schildert

Wir freuen uns, Enrico Rava nach 1992, 1995 und 2008 (mit Stefano Bollani) wieder einmal in Braunschweig begrüßen zu dürfen.

Karten:
- Musikalienhandlung Bartels, Braunschweig, Schlosspassage 1, Tel.: 0531 / 125712
- Touristinfo Braunschweig, Kleine Burg 14, Tel.: 0531 / 470-2040
- Konzertkasse Braunschweig, Schloss-Arkaden & Schild 1a, Tel.: 0531 / 16606
- Online über eventim
- Abendkasse
- und weitere ...

» Weitere Informationen

Eintritt: Abendkasse 25 € / 22 € (ermäßigt) / 10 € (SchülerInnen)

Mit freundlicher Unterstützung:
» Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz
» Kulturinstitut der Stadt Braunschweig


vCalendar (Outlook) Kalender eintragen Sonntag, 15. November 2015 20:00 h

Madras Special & Karnataka College of Percussion
We remember Charlie Mariano
50 Years Jubilee Tour of Karnataka College of Percussion

 LOT Theater, Kaffeetwete 4a, 38100 Braunschweig

R.A. Ramamani - voc
T.A.S. Mani - perc
Ramesh Shotham - perc
Zoltan Lantos - violin
Sebastian Müller - guitar
Reza Askari - bass
Johannes Lemke - sax

Um sein 50-jähriges Bestehen gebührend zu begehen, hat sich das Karnataka College of Percussion unter seinen Leitern R.A. Ramamani und T.A.S. Mani mit Madras Special von Ramesh Shotham zusammengetan, um mit einem gemeinsamen Programm "We remember Charlie Mariano" auf Tournee zu gehen.
Das Karnataka College of Percussion wurde 1964 von T.A.S. Mani gegründet, um Musiker an den klassischen indischen Perkussionsinstrumenten auszubilden. Dank ihrer Leistungen und des reichen Erfahrungsfundus, den sie in über 30 Jahren zusammengetragen hat, hat sich diese Einrichtung stetig weiterentwickeln können und bei den jüngeren Generationen das Bewusstsein für die klassische südindische Musik wachgehalten und gefördert.
T.A.S. Mani hatte seine eigenen Vorstellungen, wie er seine Arbeit erfolgreich gestalten könnte, und auch dank der breiten Unterstützung, die er in seiner musikalischen Heimat Karnataka fand, gelang es ihm, die Grundlage für seine erfolgreiche Lehrtätigkeit zu schaffen. Die öffentliche Anerkennung seines College und seiner Arbeit kommt nicht zuletzt dadurch zum Ausdruck, dass er sein Land im Auftrag der indischen Kulturbehörde auf verschiedenen Musikfestivals vertreten hat und dass das College häufig von ausländischen Musikern und Kulturdelegierten besucht wird.

Seit 50 Jahren setzt T.A.S. Mani mit dem von ihm in Bangalore gegründeten Karnataka College of Percussion nicht nur mit der Vermittlung der klassischen südindischen Musik Maßstäbe, sondern auch mit genreübergreifenden Projekten. Zu seinen Schülern gehören viele Musiker von internationaler Bedeutung wie z.B. Trilok Gurtu und Ramesh Shotham, der hier und heute mit seinem Projekt "Madras Special" auftritt. Mani machte sich aber nicht allein durch seine pädagogischen Tätigkeiten und die Leitung verschiedener Ensembles einen Namen, sondern auch als Komponist. Darüber hinaus leitet er das zehn­köpfige Elite-Ensemble "Tala Tarangini", mit dem er im Rahmen verschiedener Projekte die klassische südindische Musik und deren rhythmische Spezialitäten, wie z. B. Konnakol, die südindische Trommelsprache, vorstellt.
Mit vornehmer Zurückhaltung, stets im Dienst seiner Musik, für die er lebt, entwickelt Mani sein virtuoses Spiel auf dem "mridangam". Elegant spielt er beidseitig auf der klassischen Trommel und bringt so die "Königin der Perkussioninstrumente", wie das Instrument bezeichnet wird, immer wie­der anders in das klangliche Erscheinungsbild ein.
R.A. Ramamani ist Sängerin, Komponistin und Lehrerin und genießt in der indischen Musik seit langem eine Ausnahmestellung; in indischen Musiker­kreisen heißt es, sie sei von indischen Gottheiten und Spiritualität umgeben. Seit ihrem fünften Lebensjahr hat sie eine fundierte Aus­bildung in der traditionellen südindischen Musik erhalten. Der Aufstieg zu einer der führenden Stimmen in der karnatischen Musik führte die Ausnahmesängerin auf die großen Festivalbühnen in Indien und Euro­pa, wo sie das Publikum durch die enorme Ausdrucksbreite ihres Gesangsstils von der vibratoreichen, instrumental geprägten Stimmführung bis zu improvisatorischen Kunstfertigkeiten begeisterte. Außerdem ist sie eine Spezialistin im Vertonen traditioneller Texte aus den alten südindischen Überlieferungen. Ihre Kompositionen sind seit langem ein stilprä­gender Faktor im Repertoire des Karnataka College of Percussion.
1980 war sie mit dem Karnataka College of Percussion auf Europatournee und trat 1983 beim Berliner Jazzfestival gemeinsam mit Charlie Mariano auf. Dem folgten zahlreiche weitere Projekte und Konzerte in Europa und immer wieder auch in Deutschland, wo sie zuletzt 2007 bei der Ruhr-Triennale zu erleben war.

Madras Special
Auch Ramesh Shotham stammt aus Südindien, lebt aber heute in Köln. Mit seinen subtilen, unaufdringlichen Rhythmen hat er eine Vielzahl musikalischer Begegnungen nachhaltig beeinflusst und ist ein prägender Brückenbauer zwischen verschiedenen musikalischen Kulturen geworden. Er hat mit Charlie Mariano, Rabih Abou Khalil, Carla Bley, Steve Coleman, Siggi Schwab und Embryo gespielt, und noch jedes Mal hat er der Musik mit seinen unverwechselbaren Grooves eine besondere Qualität verliehen. Madras Special ist ein Projekt, das er schon seit vielen Jahren betreibt und zu dessen aktueller Besetzung der ungarische Violinist Zoltan Lantos, der Gitarrist Sebastian Müller, der Bassist Reza Askari sowie der Saxofonist Johannes Lemke gehören.

Die Musik von "Madras Special" ist inspiriert von klassischen südindischen Ragas und Talas sowie von der modernen Weltmusik. Auf der Grundlage komplexer Grooves, die nicht selten an rätselhafte mathematische Formeln erinnern, entwickelt die Band ein packendes Ganzes aus Jazz, Funk, Rock und Ethnomusik. Die musikalische Fusion verschiedener Kulturen wird hier Wirklichkeit.
Shotham wird heute als einer der erfolgreichsten Perkussionisten gefeiert. Er stand nicht nur mit führenden europäischen und amerikanischen Jazz- und Rockmusikern auf der Bühne, sondern spielte auch mit Künstlern aus Afrika, Australien, China, Korea, Taiwan und mehreren arabischen Ländern.
Das Projekt "Madras Special" ist ein besonderes Kunstwerk zwischen Abend- und Morgenland, eine musikalische Reise durch die Kontinente mit vielen spannenden Umwegen zu unterhaltsamen, manchmal auch abenteuerlichen Ausflugszielen entlang der Route Köln-Madras.

Karten:
- Musikalienhandlung Bartels, Braunschweig, Schlosspassage 1, Tel.: 0531 / 125712
- Touristinfo Braunschweig, Kleine Burg 14, Tel.: 0531 / 470-2040
- Konzertkasse Braunschweig, Schloss-Arkaden & Schild 1a, Tel.: 0531 / 16606
- Online über eventim
- Abendkasse
- und weitere ...

» Weitere Informationen

Eintritt: Abendkasse 25 € / 22 € (ermäßigt) / 10 € (SchülerInnen)

Mit freundlicher Unterstützung:
» Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz
» Kulturinstitut der Stadt Braunschweig


vCalendar (Outlook) Kalender eintragen Freitag, 29. Januar 2016 20:00 h

Marco Ambrosini & Jean-Louis Matinier

 Lindenhof, Kasernenstraße 20, Braunschweig


vCalendar (Outlook) Kalender eintragen Sonntag, 14. Februar 2016 20:00 h

NDR-Bigband feat. Randy Brecker

 LOT Theater, Kaffeetwete 4a, 38100 Braunschweig

 
 
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